Geschichte

Unsere Gründer



 

Monsignore Johann Nepomuk Werner

Der Benefiziat von St. Peter in München
gründete 1885 den Verein Lehrlingsschutz e.V.,
das später in katholisches Jugendsozialwerk
München e.V. umbenannt wurde.

 

Monsignore Wilhelm Bleyer

Von 1929 bis 1979 prägte er als
1. Vorsitzender und geschäftsführ-
ender Direktor den Verein.

 

Aus unserer Geschichte

1885 wurde der Verein Lehrlingsschutz e.V. vom Münchener Meisterverein, dem Magistratsrat
Wahl und dem Geistlichen Johann Nepomuk Werner (München, Pfarrei St. Peter) gegründet.
Seine Aufgabe war es, Sonntagsversammlungen für Lehrlinge in München abzuhalten, ihnen Be-
ratung und sozialen Schutz zu geben. In der Morassistraße wurde bald ein Lehrlingsheim ge-
baut, dem 1929 ein zweites in der Berlepschstraße folgte. 1929 übernahm der Religionslehrer
Wilhelm Bleyer die Leitung der Heime und den Vorsitz des Vereins, den er bis 1979 innehatte.
1933 war er von den Nazis abgesetzt worden, durfte aber auf Vermittlung des Jugendamtes die
Heime weiterführen.

Nach Kriegsende wurden die schwer beschädigten Heime instandgesetzt und ein Schülerheim
für Flüchtlinge errichtet. In den 1950er und 1960er Jahren wurden in München, Landshut und Rosenheim weitere Jugendwohnheime gebaut und Kurse für arbeitslose Jugendliche eingerichtet.

In den 1970er Jahren schuf der Verein in Rosenheim ein Altenheim. In den 1980er Jahren wurde
unter neuer Leitung (1. Vorsitzender Pfarrer Herbert Kuglstatter, Geschäftsführer Hans-Reinhold Hammerl) die Behindertenarbeit in München ausgebaut. Der Verein engagierte sich stark bei der Betreuung jugendlicher Aussiedler und Flüchtlinge. In den 1990er Jahren verstärkte der Verein
seine Behindertenarbeit in Rosenheim und eröffnete in Straubing einen Kindergarten und Kinder-
hort. In Vaterstetten übernahm er ein Altenheim und modernisierte es.  Das Jugendsozialwerk besteht seit 1885. Es arbeitet mit hoher fachlicher Kompetenz, auf der Basis des christlichen Glaubens.

1965 wurde ein ehemaliges Kloster der Servitinnen zum Jugendhof Holzolling ausgebaut. Hier wurden Berufsförderungs-Lehrgänge durchgeführt. 32 Wohnplätze waren dafür vorgesehen. 1969 wurde der Wohnbereich erweitert und die Sonderschule für zunächst 64 Jugendliche der 8. und 9.Klasse erbaut. Aus dem Jugendhof Holzolling wurde das heutige Johannesheim Holzolling. 1989 übernahm die Stiftung St. Zeno die Trägerschaft des Johannesheim Holzolling. Gleichzeitig wurde das Konzept überarbeitet und das heilpädagogisch–orientierte Heim wurde zu einer heilpädagogischen  Einrichtung mit differenziertem Angebot.

 

Stiftung St. Zeno

1885 gründete Johann Nepomuk Werner den Verein Lehrlingsschutz. Er war zugleich bis 1910 erster Vorsitzender des Vereins. Später entwickelte sich aus diesem Verein das Katholische Jugendsozialwerk.1956 haben das in Kirchseeon lebende Ehepaar Schafbauer aus Gesundheitsgründen das Anwesen:" Schafbauerhof" an das Jugendsozialwerk München übergeben, auf dem der „Jugendhof Werner" entstand.

 

 

Frau Schafbauer arbeitete von 1956 bis 1978 im Wirtschaftsbereich des "Jugendhof Werner", hatte dort Wohnrecht und lebte bis zu ihrem Lebensende im Berufsbildungswerk der Stiftung St. Zeno.
Frau Schafbauer ist am 29. März 2006 in Kirchseeon gestorben.

 

 

1964 konnte der Neubau des „Jugendhofs Werner" für leistungs- und geistigbehinderte Jugendliche in die Wege geleitet werden. Bereits 1967 wurde die Einrichtung von 55 auf 80 Plätze aufgestockt.
Der frühere Bauernhof wurde umgebaut und die erste Ausbildungshalle errichtet.

 

 

Als in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre die Standorte der Berufsbildungswerke in Südbayern festgelegt wurden, bewarb sich auch das Katholische Jugendsozialwerk mit dem "Jugendhof Werner" Kirchseeon um die Trägerschaft. Wesentlicher Grund dafür, daß sich die Behörden für Kirchseeon entschieden, war das große Grundstück mit den vorhandenen Gebäuden, die S-Bahn Anbindung und die schöne Lage.

Die Sonderberufsschule war damals schon im Aufbau; sie wurde 1976 eröffnet.
Im Februar 1977 waren die Weichen zum Ausbau des Berufsbildungswerkes (Hallen, Gärtnerei, Mensa und dem Internatsgebäude) bereits gestellt, der Abschluß der Baumaßnahme wurde im Mai 1987 gefeiert.