Willkommen im Johannesheim Holzolling

 

Stellenausschreibungen

 

Für die geplante Neueröffnung einer therapeutischen Intensivgruppe am Standort Weyarn suchen wir zum 01.01.2018

         

Sozialpädagogen/Sozialarbeiter/Erzieher (m/w)

als Gruppenleitung

und als pädagogische Fachkräfte

Wir über uns

Das Johannesheim Holzolling ist eine Jugendhilfeeinrichtung  der Stiftung St. Zeno. Der Arbeit in unserem Hause liegen christlich fundierte Wertvorstellungen zugrunde.

Das Heim besteht als Einrichtung der Jugendhilfe seit 1965. 1989 übernahm die Stiftung St.Zeno die Betriebsträgerschaft.

Das Johannesheim liegt im Leitzachtal, einer landschaftlich sehr reizvollen Umgebung, im Landkreis Miesbach.

Im Heimgelände befindet sich die private Johann-Nepomuk-Werner-Schule, ein Förderzentrum mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung (Hauptschulstufe). Außerdem sind öffentliche Schulen leicht erreichbar.

Der Landkreis Miesbach bietet viele Freizeitmöglichkeiten. Das Heim verfügt über eine ausreichende Zahl von Kleinbussen, um die Freizeitmöglichkeiten zu erreichen.

Geschichte

Unsere Gründer



 

Monsignore Johann Nepomuk Werner

Der Benefiziat von St. Peter in München
gründete 1885 den Verein Lehrlingsschutz e.V.,
das später in katholisches Jugendsozialwerk
München e.V. umbenannt wurde.

 

Monsignore Wilhelm Bleyer

Von 1929 bis 1979 prägte er als
1. Vorsitzender und geschäftsführ-
ender Direktor den Verein.

 

Aus unserer Geschichte

1885 wurde der Verein Lehrlingsschutz e.V. vom Münchener Meisterverein, dem Magistratsrat
Wahl und dem Geistlichen Johann Nepomuk Werner (München, Pfarrei St. Peter) gegründet.
Seine Aufgabe war es, Sonntagsversammlungen für Lehrlinge in München abzuhalten, ihnen Be-
ratung und sozialen Schutz zu geben. In der Morassistraße wurde bald ein Lehrlingsheim ge-
baut, dem 1929 ein zweites in der Berlepschstraße folgte. 1929 übernahm der Religionslehrer
Wilhelm Bleyer die Leitung der Heime und den Vorsitz des Vereins, den er bis 1979 innehatte.
1933 war er von den Nazis abgesetzt worden, durfte aber auf Vermittlung des Jugendamtes die
Heime weiterführen.

Nach Kriegsende wurden die schwer beschädigten Heime instandgesetzt und ein Schülerheim
für Flüchtlinge errichtet. In den 1950er und 1960er Jahren wurden in München, Landshut und Rosenheim weitere Jugendwohnheime gebaut und Kurse für arbeitslose Jugendliche eingerichtet.

In den 1970er Jahren schuf der Verein in Rosenheim ein Altenheim. In den 1980er Jahren wurde
unter neuer Leitung (1. Vorsitzender Pfarrer Herbert Kuglstatter, Geschäftsführer Hans-Reinhold Hammerl) die Behindertenarbeit in München ausgebaut. Der Verein engagierte sich stark bei der Betreuung jugendlicher Aussiedler und Flüchtlinge. In den 1990er Jahren verstärkte der Verein
seine Behindertenarbeit in Rosenheim und eröffnete in Straubing einen Kindergarten und Kinder-
hort. In Vaterstetten übernahm er ein Altenheim und modernisierte es.  Das Jugendsozialwerk besteht seit 1885. Es arbeitet mit hoher fachlicher Kompetenz, auf der Basis des christlichen Glaubens.

1965 wurde ein ehemaliges Kloster der Servitinnen zum Jugendhof Holzolling ausgebaut. Hier wurden Berufsförderungs-Lehrgänge durchgeführt. 32 Wohnplätze waren dafür vorgesehen. 1969 wurde der Wohnbereich erweitert und die Sonderschule für zunächst 64 Jugendliche der 8. und 9.Klasse erbaut. Aus dem Jugendhof Holzolling wurde das heutige Johannesheim Holzolling. 1989 übernahm die Stiftung St. Zeno die Trägerschaft des Johannesheim Holzolling. Gleichzeitig wurde das Konzept überarbeitet und das heilpädagogisch–orientierte Heim wurde zu einer heilpädagogischen  Einrichtung mit differenziertem Angebot.

 

Stiftung St. Zeno

1885 gründete Johann Nepomuk Werner den Verein Lehrlingsschutz. Er war zugleich bis 1910 erster Vorsitzender des Vereins. Später entwickelte sich aus diesem Verein das Katholische Jugendsozialwerk.1956 haben das in Kirchseeon lebende Ehepaar Schafbauer aus Gesundheitsgründen das Anwesen:" Schafbauerhof" an das Jugendsozialwerk München übergeben, auf dem der „Jugendhof Werner" entstand.

 

 

Frau Schafbauer arbeitete von 1956 bis 1978 im Wirtschaftsbereich des "Jugendhof Werner", hatte dort Wohnrecht und lebte bis zu ihrem Lebensende im Berufsbildungswerk der Stiftung St. Zeno.
Frau Schafbauer ist am 29. März 2006 in Kirchseeon gestorben.

 

 

1964 konnte der Neubau des „Jugendhofs Werner" für leistungs- und geistigbehinderte Jugendliche in die Wege geleitet werden. Bereits 1967 wurde die Einrichtung von 55 auf 80 Plätze aufgestockt.
Der frühere Bauernhof wurde umgebaut und die erste Ausbildungshalle errichtet.

 

 

Als in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre die Standorte der Berufsbildungswerke in Südbayern festgelegt wurden, bewarb sich auch das Katholische Jugendsozialwerk mit dem "Jugendhof Werner" Kirchseeon um die Trägerschaft. Wesentlicher Grund dafür, daß sich die Behörden für Kirchseeon entschieden, war das große Grundstück mit den vorhandenen Gebäuden, die S-Bahn Anbindung und die schöne Lage.

Die Sonderberufsschule war damals schon im Aufbau; sie wurde 1976 eröffnet.
Im Februar 1977 waren die Weichen zum Ausbau des Berufsbildungswerkes (Hallen, Gärtnerei, Mensa und dem Internatsgebäude) bereits gestellt, der Abschluß der Baumaßnahme wurde im Mai 1987 gefeiert.

Leitbild

Unsere Arbeit basiert auf christlichen Wertvorstellungen. Die Prinzipien der Nächstenliebe und Fürsorge begründen unseren Auftrag, junge Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen und sind handlungsleitend für die Dienst- und Lebensgemeinschaft in unserer Eirnichtung.

Wir bieten den Kindenr und Jugendlichen Rahmenbedingungen, die ihre Rechte auf Schutz vor Diskriminierung, auf gewaltfreie Erziehung, auf eine positive Entwicklung, auf Wahrung ihrer Interessen und auf Beteiligung gewährleisten.

Ausgehend von einem ganzheitlichen Menschenbild formulieren wir unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen, Kompetenzen und Probleme der Kinder und Jugendlichen mi ihnen und den wichtigen Beteiligten in ihrem Umfeld individuelle Entwicklungsziele.

Unser Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen zu Persönlichkeiten heranwachsen, die in der Lage sind, für ihr eigenes Leben selbst die Verantwortung zu übernehmen, ihr Leben menschenwürdig zu gestalten und die die Werte und Grenzen der Gesellschaft achten.